Herzlich willkommen!
Das ehemalige Rittergut liegt am Rande des Oelder Stadtteils Stromberg im Kreis Warendorf. Weit ab von der Hektik des Alltags ruht es gemütlich zwischen Streuobstwiesen und duftenden Feldern.
Die Geschichte dieser alten Wasserburg reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück: In einer Urkunde vom 23. April 1366 wird das "gud te Nuttbeke" erstmals erwähnt. Seit dem 15. Jahrhundert befand sich das Gut im Besitz der Adelsfamilie von Oer. Mit ihnen durchlebte Nottbeck eine 300-jährige Blütezeit. Um 1800 erfuhr besonders das Herrenhaus wesentliche Veränderungen: Es entstand das eindrucksvolle klassizistische Herrenhaus, in dem sich heute das Museum für Westfälische Literatur befindet.
Das Museum für Westfälische Literatur ist ein lebendiges Museum. Es macht Angebote für „Jedermann“. Man muss kein Insider und keine Literaturexpertin sein, um auf seine Kosten zu kommen. Ganz im Sinne von Hans Magnus Enzensbergers „Museum der modernen Poesie“ ist es zwar vergangenheitsorientiert, möchte aber unmittelbar in die Gegenwart hineinwirken. So werden Literaturgeschichte(n) auf zeitnahe Weise erzählt und Literaturwelten möglichst neu entworfen. Dafür sind vielfältige Aktivitäten rund um das Thema Buch und Literatur unverzichtbar.
Informationen zur Barrierefreiheit:
Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer
Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung "Barrierefreiheit geprüft - teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung".
Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.
- Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 380 cm x 500 cm).
- Der Parkplatz ist 125 m vom Eingang entfernt. Der Weg bis zum Nebeneingang ist nicht leicht begeh- und befahrbar. Es gibt eine Längsneigung von max. 6 % auf 7 m. Es besteht für Menschen mit Mobilitätseinschränkung und Rollstuhlfahrer die Möglichkeit mit dem Auto zum Ein- und Aussteigen bis zum Haupteingang vorzufahren. In der Tordurchfahrt gibt es eine Klingel, um das Servicepersonal zu erreichen oder bitte telefonisch anmelden.
- Der Eingang/Zugang ins Gebäude ist am Nebeneingang stufenlos möglich.
- Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe oder einen Aufzug zugänglich.
- Die Rampe (zwischen Sonderausstellung und Dauerausstellung im Erdgeschoss) hat eine maximale Neigung von 18 % und eine Gesamtlänge von 260 m (Zwischenpodeste vorhanden).
- Die Aufzugskabine ist 106 cm x 145 cm groß.
- Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 80 cm breit.
- Im Museumsshop sind unterfahrbare Tische vorhanden (Maximalhöhe 80 cm, Unterfahrbarkeit in einer Höhe von 67 cm und einer Tiefe von 30 cm).
- Der Tresen ist an 92 cm hoch.
- Die Exponate/Objekte und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar und lesbar.
- Angebotene Hilfsmittel: mobile Museumshocker
- Das Servicepersonal steht gern zur Verfügung.
- Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer auf Anfrage angeboten.
- Es stehen für Menschen mit Gehbehinderung mobile oder feste Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die während der Führung benutzt werden können.
Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung (Erdgeschoss)
- Die Bewegungsflächen betragen:
vor dem Waschbecken 210 cm x 140 cm;
vor dem WC 191 cm x 166 cm;
links neben dem WC 54 cm x 57 cm; rechts neben dem WC 87 cm x 57 cm. - Es sind links und rechts vom WC Haltegriffe vorhanden.
- Beide Haltegriffe sind hochklappbar.
- Das Waschbecken ist unterfahrbar in einer Höhe von 67 cm und einer Tiefe von mindestens 30 cm.
- Der Spiegel ist im Sitzen und Stehen einsehbar.
- Es ist eine Schnur als Alarmauslöser vorhanden.
Prüfbericht:
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Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen
Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.
- Es gibt keine induktive Höranlage.
- Es gibt keinen optisch deutlich wahrnehmbaren Alarm.
- Die Informationen zu den Exponaten/Objekten werden überwiegend schriftlich vermittelt.
- Im Kulturcafé sind Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung vorhanden, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.
- Es werden keine Führungen für Menschen mit Hörbehinderung und gehörlose Menschen angeboten.
Prüfbericht:
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Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen
Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.
- Assistenzhunde dürfen in alle relevanten Bereiche/Räume mitgebracht werden.
- Außenwege haben meist keine visuell kontrastreiche oder taktil erfassbare Gehwegbegrenzung.
- Die Eingänge sind visuell kontrastreich gestaltet.
- Fast alle erhobenen und für den Gast nutzbaren Bereiche sind gut, d.h. hell und blendfrei, ausgeleuchtet.
- Die Beschilderung in gut lesbarer Schrift gestaltet.
- Informationen zur Orientierung sind in Braille- oder Prismenschrift verfügbar.
- Ein abgehender Notruf im Aufzug wird akustisch bestätigt. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
- Treppenstufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet. Treppen haben mindestens einen einseitigen Handlauf.
- Die Exponate/Objekte sind allgemein gut ausgeleuchtet.
- Die Informationen zu den Exponaten/Objekten werden überwiegend schriftlich vermittelt, jedoch nicht in Braille- oder Prismenschrift. Es gibt auch akustische Informationen.
- Das Servicepersonal steht gern zur Verfügung.
- Es werden keine Führungen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen angeboten.
Prüfbericht:
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Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen
Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht.
- Der Name des Museums ist von außen klar erkennbar.
- Die Ziele der Wege sind in Sichtweite oder es sind Wegezeichen in ständig sichtbarem Abstand vorhanden.
- Informationen zu den Exponaten der Sonderausstellungen werden in Leichter Sprache bereitgestellt.
- Die Speisen im Kulturcafé werden sichtbar präsentiert (Buffet, Theke).
- Das Servicepersonal steht gern zur Verfügung.
- Es werden keine Führungen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen angeboten.
Prüfbericht:
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Zertifiziert im Zeitraum:
Januar 2022 - Dezember 2024
Bildergalerie
Adresse & Kontakt
Kulturgut Haus Nottbeck - Museum für westfälische Literatur
Landrat-Predeick-Allee 1
59302 Oelde
10
Telefonnummer:+49 2529 9497900
E-Mail-Adresse:info@kulturgut-nottbeck.de
Website:https://www.kulturgut-nottbeck.de/
Partner & Lizenznehmer
Tourismus NRW e.V.